Existenzgründer

Sie wollen Ihre geschäftlichen Ideen in die Tat umsetzen und wissen noch nicht in welchem Gewand?

Es bestehen diverse Möglichkeiten, sein Unternehmen auszugestalten. Die wichtigste Frage, die Sie sich stellen sollten, ist die Frage nach der Haftung. Wer also muss was und wie viel bezahlen, wenn mal etwas schief laufen sollte?

Variante 1: Sie melden einfach ein Gewerbe an und sind dann als Einzelunternehmer tätig. Sie haften dann mit Ihrem gesamten Vermögen für die Verbindlichkeiten des Unternehmens.

Wenn Sie mit einem oder mehreren Geschäftspartnern ein Unternehmen gründen wollen, ist das Pendant dazu die GbR, die Gesellschaft bürgerlichen Rechts. Auch hier haften Sie und die anderen Gesellschafter voll mit Ihrem privaten Vermögen.

Variante 2: Sie wollen gerne die Haftung beschränken und denken an die Gründung einer GmbH, einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Ihnen fehlt aber das Geld für das Stammkapital in Höhe von 25.000 Euro?

Da böte sich die Gründung einer UG, der Unternehmergesellschaft an. Sie können so mit einem geringen Startkapital eine Gesellschaft gründen und können diese im Laufe der Zeit in eine GmbH umwandeln.

Es gibt noch zahlreiche weitere Varianten für die Ausgestaltung der Rechtsform. So könnte auch eine GmbH und Co. KG für Sie das Richtige sein, oder zu Ihrer Tätigkeit und dem Umfang passt die GbR nicht mehr, so dass es sich um eine OHG handelt? Steuerrechtliche Aspekte müssen auch noch berücksichtigt werden.

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